1951 beauftragte
die Bauherrschaft Hans Hofmann zusammen mit dem Architekturbüro
Bercher & Zimmer und dem Stadtgärtner R. Arioli mit
den Hochbauten und der landschaftlichen Gestaltung. Ausmasse, Unterniveaukonstruktionen
und Disposition der Bauten waren durch die technischen Bedingungen
gegeben.
Hans Hofmann wollte aus der
Maschinenhalle nicht einen schweren, geschlossenen Riegel machen.
Bereits in seinen ersten Entwürfen schlug er dafür eine
längseits verglaste Halle vor. Der rollenden Last der Krahnbahn
(300 Tonnen) und dem Winddruck stellte er die gegabelten Pfeiler entgegen.
Das gefühlsmässig gewählte statische Prinzip
Hans Hofmann verglich es mit Bäumen wurde durch die Berechnungen
der Statiker bestätigt. Mit einem öffentlichen Fussweg durch
die Maschinenhalle wollte er den Passanten einen Blick ins Innere
des Kraftwerks ermöglichen. Diese Idee wurde aber auf Grund der
technischen Masse fallen gelassen. Bei allen Modellen war der Beton
immer in einem stumpfen Grün gestrichen. Aufgehellt mit weissen
Linien und weissen Fensterrahmen entsprach der Bau so dem Bemühen
von Hans Hofmann ein Kraftwerk zu bauen, das zusammen mit der Landschaft
eine heitere Atmosphäre austrahlen soll. Und das ist ihm sicherlich
gelungen.